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Vor den Vorhang – Andrea Jessenitschnig

Anlässlich der maierhofer Gesundheitstage möchten wir Ihnen unsere Filialleiterinnen in den maierhofer sanitätshäusern vorstellen. 
Zum Abschluss der heurigen Gesundheitstage werfen wir einen Blick in unsere Filiale Klagenfurt zu Andrea Jessenitschnig.

A groda Michl
Andrea Jessenitschnig ist Filialleiterin im maierhofer sanitätshaus in der Bahnhofstraße, Klagenfurt. Neben den Themenbereichen Inkontinenz und Stoma, liegen ihr eine entspannende Wohlfühlatmosphäre im Geschäft und ein korrektes Miteinander im Team besonders am Herzen.

Um kurz nach acht trifft Andrea Jessenitschnig im maierhofer sanitätshaus in Klagenfurt ein. Arbeitsbeginn ist erst in einer halben Stunde, aber sie und ihre Kolleginnen sind schon viel früher da. Sie nutzen die morgendliche halbe Stunde, um gemeinsam Kaffee zu trinken und den Tag zu besprechen. Jessenitschnig ist als Filialleiterin zuständig für die Arbeitseinteilung. Sie bestimmt, wer heute für das Backoffice und wer für den Verkauf eingeteilt wird. Nach dem warmen Kaffee startet sie voller Energie in den Tag – stellt einen frischen Blumenstrauß ins Wasser, wirft einen letzten Blick auf das winterlich dekorierte Schaufenster und checkt die Warenliste hinten im Lager.

 

Das Lager in der Bahnhofstraße ist voll mit Inkontinenzprodukten – Bettunterlagen, Slips und waschbaren Einlagen. „Viele ältere Menschen verwenden Küchenrolle anstatt passender Inkontinenzprodukte, weil diese Thematik in unserer Gesellschaft leider immer noch tabu ist.“ Andrea Jessenitschnig hat es sich deswegen zur Aufgabe gemacht, in diesem Bereich aufzuklären und mit dem maierhofer sanitätshaus einen Ort zu schaffen, an dem sich jeder Kunde wohl fühlt. Besondere Privatsphäre schafft Jessenitschnig im Geschäft mit der Inkontinenzecke. Einem Platz, an dem das Thema ungestört angesprochen werden kann. Sie berät dann den Kunden in diskreter Atmosphäre zu einzelnen Ausführungen und Mustern.

 

Seit 11 Jahren ist Andrea Jessenitschnig in der Firma maierhofer tätig. Als Quereinsteigerin aus dem Textilbereich musste sie anfangs regelmäßig Schulungen besuchen, um sich kompetentes Wissen zu den Themen aus dem Sanitätsbereich anzueignen. Heute ist ihr Motto „Niemals aufgeben“. Auch wenn die Zeiten schwierig werden. So wie etwa in den letzten Jahren, als die Filialarbeit auf Grund von Personalmangel eine große Herausforderung darstellte. „Damals haben wir alles noch selbst gemacht, Stoma Produkte selbst geschnitten, Inkontinenzkarteien mit der Hand geschrieben. Ich habe mir gedacht, noch ein paar Monate, dann schaff ich das nicht mehr“. Aber gemeinsam mit ihrer langjährigen Kollegin Heidi Hudelist haben sie auch diese Zeit gut überstanden. Heute läuft alles wie geschmiert. Und wenn ein Tag dann doch mal kräfteraubend ist, besucht Andrea Jessenitschnig anschließend ihre drei Enkelkinder, die ihr den richtigen Ausgleich zum Arbeitsalltag ermöglichen.

 

Von ihren Kollegen wird Andrea Jessenitschnig als „groda Michl“ bezeichnet. Das wichtigste ist ihr ein respektvoller und offener Umgang auf Augenhöhe. Abends setzten sich die Fachberaterinnen deswegen noch einmal zusammen in den Innenhof. Um den Arbeitstag zu beenden, wie er angefangen hat. „Wenn wir den Tag dann Revue passieren lassen, stellen wir jedes Mal fest: Wir haben alles gut gemeistert und sind als Team noch ein Stück mehr zusammengewachsen.“