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Gesunde Ernährung – (K)ein Problem?

 
Gesunde Ernährung – (K)ein Problem?
Dass man gesund Essen und sich bewusst ernähren sollte und dass das alles nur in Zusammenhang mit Bewegung funktioniert, weiß man. Also welche neuen Erkenntnisse sollte uns ein Ernährungsvortrag wohl bringen? Die Ergebnisse waren überraschend:
 

1)      Kein Schluss mit Genuss!

Wer sich gesund ernähren will, befürchtet automatisch den Untergang des genussvollen Essens. Kein gemütliches Zusammensitzen mehr und kein Völlern – klingt eher nach Spaßbremse. Alois Stotter ist sich dessen sehr wohl bewusst und meint erfreulicherweise, dass „der Genuss gleichwichtig ist wie die Gesundheit“. Man muss es WOLLEN und darf sich nicht ZWINGEN, der Mittelweg ist entscheidend.
 

 

2)      Mehr Lebensenergie durch gesundes Essen!

„Wer sich richtig ernährt, hat automatisch mehr Energie. Viele Lebensmittel haben eine zu niedrige Nährstoffdichte, dies führt zu Vitaminmangel und schlussendlich zu einer Mangelernährung. Die Nährstoffe gelangen dann nicht mehr bis zur Zelle. Bewegung ist essenziell und hilft beim Nährstofftransport. Eiweiß wirkt ebenfalls unterstützend und sollte nicht außer Acht gelassen werden.“
 

3)      Warum sollte eine gesunde Ernährung überhaupt ein Problem sein?

Erstens gibt es in vielen Gasthäusern noch keine ausreichende Auswahlmöglichkeit für gesundes Essen. Da in unserer Region oft derbe und deftige Gerichte beliebt sind.

Zweitens besteht die Herausforderung darin, dass viele sich gesund ernähren WOLLEN, aber aufgrund eines Überangebotes an Ernährungstipps nicht wissen WIE.

Drittens ist die Desinformation noch ein großes Thema. So ist es zwar richtig, dass Kartoffeln basisch wirken, sie sollten jedoch nicht am Abend konsumiert werden. Die generelle Fettverbrennung wird sonst reduziert und die Regeneration verschlechtert sich. Ähnlich verhält es sich mit den „schlechten“ Kohlenhydraten (weißes Mehl und Zucker). Diese Lebensmittel sollen generell reduziert werden. „Gute“ Kohlenhydrate, die in Hülsenfrüchten, Gemüse und Pseudogetreide (Quinoa usw.) enthalten sind, sind dem Körper dienlich.  Aber allgemein können Kohlenhydrate reduziert werden und hochwertige Fette und Eiweiß erhöht. Weißmehl und Zucker tragen wesentlich zur Übersäuerung bei.
 

 

4)      Wer gut isst, isst also automatisch gesund?

Eine gute Qualität von hochwertigsten Produkten ist für eine gesunde Ernährung entscheidend, daher hat die Familie Mitterer gemeinsam mit Alois Stotter auch die Kärntner Gemüsekiste ins Leben gerufen.

Die Gemüsekiste ist ein wöchentliches Abonnement von Frischgemüse aus garantiert heimischem Anbau und verantwortungsvoll vom Gemüsebaubetrieb produziert. https://kaerntner.gemuesekiste.at/

 

5)      Nicht leben, um zu essen, sondern „essen, um zu leben“!

Es ist wichtig, auf einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt zu achten, denn wer basisch isst, ist weniger sauer.

98 Prozent der Lebensmittel sind sauer – und nur 2 Prozent sind basisch. Eine mediterrane Ernährung ist richtig und bietet den optimalen Ausgleich. Basische Lebensmittel sind Gemüse, Kräuter, Avocado und Hülsenfrüchte. Aufpassen sollte man vor allem bei den Getränken. Viele sind sich nicht bewusst, wie säurebildend falsche Getränke wie Kaffee oder süße Getränke wirken. Wasser wirkt wirklich Wunder: „Der Mensch ist ein Aquarium, wenn das Wasser krank ist, dann wechsle das Aquarium.“
 

 
„Herzlichen Dank an die Firma maierhofer, es ist nicht selbstverständlich, dass eine Firma so einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit leistet“, freut sich unser Vortragender Alois Stotter.